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3. Die ersten Jahre im Unterbezirk Zeitz-Weißenfels-Naumburg

Bei den Reichstagswahlen 1867 erhielt der Präsident des ADAV, Dr. v. Schweitzer, der für den Wahlkreis Zeitz-Weißenfels-Naumburg kandidierte, in der Stadt Naumburg bereits 54 Stimmen, in Weißenfels und Zeitz aber noch keine einzige. Naumburg war also der erste schwache Stützpunkt unserer Partei im Kreise! In den ersten Reichstag wurden damals nur zwei Sozialdemokraten gewählt, darunter August Bebel.

Den zweiten Parteiverein in unserem Kreis gründete 1867 in Teuchern der Zeitzer Zigarrenmacher Klinkhardt. Erst sehr spät, am 22. März 1868 gelang es Klinkhardt und den beiden Naumburger Gründerväter Schlag und Krall in Zeitz einen eigenen Parteiverein zu gründen.Die Anfangszeit war besonders durch Richtungskämpfe innerhalb der Partei gekennzeichnet, die durch die Abspaltung der "Eisenacher" 1869 sichtbar wurde, aber auch durch scharfe Repressalien seitens der Polizei und der Gerichte.

Beim Vereinigungsparteitag in Gotha wurden die 27 Naumburger Mitglieder durch den Bremer Derassi vertreten. Für die rührige Tätigkeit der Sozialdemokraten unseres Unterbezirkes vor dem Sozialistengesetz sprechen die ständigen Stimmenzuwächse bei Wahlen. Zeitz und Naumburg hatten dabei die Spitzenposition im Regierungsbezirk Merseburg inne.


<<< 2. Die Anfänge in
Naumburg (Saale)
4. Die Zeit unter dem Sozialistengesetz >>>



 

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