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6. Die Parteispaltung im 1. Weltkrieg

1917 hatte sich die Partei in SPD und USPD gespalten. Für die Wahlen am 19. Januar 1919 mußten deshalb zwei Kandidaten aufgestellt werden. Eine weitere Änderung war die Zusammenlegung mehrerer Wahlkreise zu dem größeren Wahlkreis "Regierungsbezirk Merseburg". Die USPD erhielt 294.347, die SPD 109.058 und alle Gegner zusammen nur 263.911 Stimmen. Für die USPD zogen 5 Abgeordnete in den Reichstag ein, darunter Koenen aus Halle und Düwell aus Zeitz.

Für die SPD der Genosse Thiele. Die Mehrheit unserer Mitglieder im Unterbezirk waren Anhänger der USPD geworden, hatte sie doch die Rolle der Sozialdemokraten im Reichstag in den Kriegsjahren zu sehr enttäuscht. Die heftigste Kritik fand die Zustimmung der SPD-Abgeordneten zu den Kriegskrediten.Bei den Wahlen am 6. Juli 1920 wurde diese Haltung noch deutlicher. Die USPD erreichte 310.929 Stimmen und stellte damit 5 Abgeordnete, die SPD nur 61.053 Stimmen und bekam wieder nur einen Sitz im Reichstag.

Der Kapp-Putsch im März 1920 vereinte aber alle Sozialdemokraten im Kampf gegen die Reaktion. Das Naumburger Militär übernahm in dieser Zeit eine unrühmliche Rolle als verlängerter Arm der Reaktion. In sozialdemokratischen Kreisen sprach man künftig von Naumburg nur noch als Kapp-Stadt.


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