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Naumburg (Saale)


Im Zentrum der mitteldeutschen Burgen- und Weinregion gelegen, verfügt Naumburg - als ehemalige Modellstadt für Altstadtsanierung - über eine, seit der Wendezeit liebevoll restaurierte Innenstadt mit unzähligen historischen und baulichen Schmuckstücken. Sehenswürdigkeiten, wie der Naumburger Dom, das Nietzsche-Haus, das Marientor, die Stadtmauer oder die vielen prächtigen Bürgerhäuser laden zu endlosen Erkundungsgängen ein.
 
Das Marientor ist das einzige erhaltene Naumburger Stadttor und ein seltenes Beispiel einer Doppeltoranlage mit Barbakane und Innenhof. Es wurde in seinen Ursprüngen bereits im 14. Jahrhundert angelegt. Im Sommer finden im Innenhof und vor der Kulisse des Marientors auf dem Marienplatz Open-Air-Veranstaltungen statt (Mittsommernacht, "Neun Naumburger Nächte", Sommertheater, Open-air Kino, Sommerausklang am Marientor).

 

Das Bürgerhaus "Hohe Lilie" lädt heute zu einem Streifzug durch die Naumburger Stadtgeschichte ein. Das direkt am Marktplatz gelegene älteste Naumburger Bürgerhaus fällt durch seinen spätgotischen Staffelgiebel mit Maßwerkblenden ins Auge. Nach dem Stadtbrand von 1517 wurde dieses Gebäude auf romanischen Fundamenten neu errichtet und später Stück für Stück durch die Einbeziehung mehrerer Nachbargebäude erweitert. Die bauzeitlichen Befunde aus der 750jährigen wechselvollen Baugeschichte des Hauses "Hohe Lilie" wurden in die Ausstellung zur Naumburger Stadtgeschichte integriert. Im Obergeschoß finden wechselnde Sonderausstellungen statt.
 
An exponierter Stelle oberhalb des Saaletals, wo sich im 11. Jahrhundert die Stammburg der Markgrafen von Meißen erhob, wurde unter Leitung des Stadtbaumeisters Friedrich Hoßfeld von 1914 bis 1917 das imposante neobarocke Gebäude als repräsentativer Gerichtsbau errichtet. Naumburg war seit 1816 Sitz des Obersten Gerichts der Provinz Sachsen. 1946 bis 1991 wurde dieses Gebäude von der Roten Armee genutzt. Die Wiedereinweihung als Sitz des Oberlandesgerichtes Sachsen-Anhalt erfolgte nach komplexer Sanierung im September 1995.

 

Das Wahrzeichen der Ratsstadt ist die Stadtpfarrkirche St.Wenzel, südlich vom Markt. Der Neubau erfolgte nach 1426, eine barocke Umgestaltung des Innern 1724. Das Westportal entstand um 1510/1520. Hervorhebenswert ist die wertvolle Innenausstattung wie der barocke Hochaltar von 1680 sowie zwei Gemälde aus der Werkstatt von Lucas Cranach d. Ä. Bemerkenswert ist die Grabplatte August Leubelfings, Page des Schwedenkönigs Gustav Adolf, der wie sein König 1632 in der Schlacht bei Lützen fiel. Die Hildebrandt-Orgel ist ein Juwel barocker Orgelbautradition.
 
Die barocke Saalkirche entstand in den Jahren 1712 bis 1730 an der Stelle einer alten Hospitalkapelle, deren Gründung auf das 12. Jahrhundert zurück geht. Auf der Ladegastorgel aus dem Jahre 1869 werden regelmäßig Konzerte gegeben.

 

Quelle by: naumburg.de

 
 

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