Keine Rente mit 67 in dieser Form!

Arbeit und Wirtschaft

Zur Diskussion über die Rente mit 67, erklärt der Juso-Bundesvorsitzende Sascha Vogt:

Der angebliche Kompromissvorschlag von Steinmeier ist keiner. Wenn man lediglich nur das Einstiegsdatum verschiebt, aber dabei bleibt, dass der Prozess bis 2029 abgeschlossen sei, geht das an den wahren Problemen völlig vorbei.

Die Rente mit 67 ist in der jetzigen Form de facto eine Rentenkürzung. 2008 sind nur 9,9 Prozent der 64-Jährigen einer sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung nachgegangen. Zunächst müssen die Erwerbschancen verbessert und fortlaufend überprüft werden. Erst wenn tatsächlich Beschäftigung für Ältere existiert, kann über das Renteneintrittsalter weiter diskutiert werden. Entsprechend muss es eine Abkehr von der Rente mit 67 in der jetzigen Form geben.

Wir erwarten, dass ein entsprechendes Signal vom Parteitag ausgeht. Ansonsten machen wir uns für einen Mitgliederentscheid stark. Die Mehrheit der SPD ist sich einig: Die Rente mit 67 war eine falsche Entscheidung. Wenn die SPD glaubwürdig eine neue Politik vertreten will, dann muss diese falsche Entscheidung endlich korrigiert werden.

Hier geht es nicht um eine Frage der Generationen-, sondern um Verteilungsgerechtigkeit.

 
 

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