Rente mit 67 ausgesetzt - Jetzt solidarische Alternativen entwickeln

Arbeit und Wirtschaft

Zum Beschluss des SPD-Parteipräsidiums „Gut und sicher leben: Perspektiven schaffen für Arbeit und sichere Altersvorsorge.“, erklärt der Juso-Bundesvorsitzende Sascha Vogt:

Der Beschluss des Präsidiums geht in die richtige Richtung. Die Rente mit 67 faktisch auszusetzen und damit an die Erwerbssituation anzupassen, wird der Realität auf dem Arbeitsmarkt gerecht. Eine fortlaufende Überprüfung soll das weiterhin gewährleisten. Deshalb macht es auch keinen Sinn über das Einführungsdatum 2029 zu diskutieren.

Auch die geplante stärkere Partizipation der Mitglieder im Diskussionsprozess begrüßen wir Jusos. Diese darf aber nicht zu einer Partizipationsillusion werden. Deshalb ist ein transparentes Verfahren erforderlich, aus dem insbesondere hervorgeht, wie die Diskussionsergebnisse umgesetzt werden.

Entscheidend für die weitere Rentenentwicklung ist vor allem, dass die Erwerbschancen verbessert werden. Eine starre Diskussion um die Zahlen 65 und 67 hilft hier nicht weiter. Auf die unterschiedlichen Erwerbssituationen jedes Einzelnen müssen angemessene, gerechte und solidarische Antworten gefunden werden. Bei der Rentenfrage geht es immer auch um Verteilungsgerechtigkeit. Entsprechend sollten Kapitaleinkünfte stärker bei der Rentenberechnung einbezogen und die Beitragsbemessungsgrenze erhöht werden.

 
 

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